Nordbrücke Bonn: Klare Priorität, gemeinsames Handeln und konkrete nächste Schritte

09.06.2026

Nach dem Vor-Ort-Termin an der gesperrten Bonner Nordbrücke gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonen der Landtagsabgeordnete Nathanael Liminski und der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Hendrik Streeck die herausragende Bedeutung einer schnellen und entschlossenen Lösung für die gesamte Region.

Rund 100.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Nordbrücke – ihr Ausfall trifft Pendler, Familien, Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Bonn mit voller Wucht.

Beide Abgeordnete heben hervor, dass in der aktuellen Lage alle Verantwortlichen vor Ort schnell und eng abgestimmt handeln. Dieser Schulterschluss sei entscheidend, um die Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen.

Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB erklärt:
„Die Dimension der Herausforderung ist enorm. Für viele Menschen bedeutet die Sperrung massive Einschnitte im Alltag. Klar ist: Wir brauchen jetzt schnelle, pragmatische Entscheidungen. Dabei setzen wir uns dafür ein, dass es keine Denkverbote gibt und sowohl was die Finanzierung als auch die Umsetzung angeht, kreative Lösungen gefunden werden. Gleichzeitig muss kurzfristig alles darangesetzt werden, die Situation bestmöglich zu stabilisieren und schnell Klarheit über die weiteren Schritte zu gewinnen.“

Nathanael Liminski MdL erklärt:
„Der heutige Termin hat gezeigt: Die Nordbrücke hat auf allen Ebenen höchste Priorität. Bund, Land und Stadt arbeiten seit der ersten Stunde eng zusammen – genau dieser Schulterschluss ist jetzt entscheidend. Die laufenden Prüfungen der Autobahn GmbH  zum Zustand der Vorbrücke den kommenden 14 Tagen werden zeigen, welche Optionen tragfähig sind. Auf dieser Grundlage müssen dann zügig und umsichtig die richtigen nächsten Schritte eingeleitet werden. Auch der Bundesverkehrsminister und die Autobahn GmbH wissen: Diese Brücke ist von zentraler Bedeutung für Bonn und weit darüber hinaus.“

Beim gemeinsamen Termin nahmen neben Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder auch Landesverkehrsminister Oliver Krischer, Oberbürgermeister Guido Deus, Landrat Sebastian Schuster und viele Amts- und Mandatsträger der Region teil.