Mit Rekordtempo zur neuen Nordbrücke - von Prof. Hendrik Streeck und Guido Déus

18.09.2026

Gestern haben wir uns gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger ein eigenes Bild von der Baustelle der Bonner Nordbrücke gemacht. Wenn man direkt vor Ort steht und erlebt, mit welcher Kraft sich die Bagger durch Beton und Stahl arbeiten, wird noch einmal deutlich, welche Dimension dieses Projekt für Bonn hat.

Die Bauarbeiten liegen bislang im Zeitplan. Seit dem 7. August laufen die Abrissarbeiten. Über die Hälfte der Vorlandbrücke ist bereits entfernt. Bis November soll der Abriss abgeschlossen sein. Noch in diesem Jahr soll der Auftrag für den Ersatzneubau vergeben werden. Bereits im Herbst sollen Fußgänger und Radfahrer die Brücke wieder nutzen können. Bis Ende 2028 soll der Neubau fertiggestellt sein.

Prof. Hendrik Streeck erklärt dazu:

„Der Besuch von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger – nicht einmal zwei Monate nach seinem Amtsantritt – macht deutlich: Die Nordbrücke hat Top-Priorität im Bund. Der Weg zum Neubau hat begonnen. Jetzt kommt es darauf an, das Tempo beizubehalten. Denn hinter jedem Bauabschnitt stehen Menschen, die morgens zur Arbeit müssen, Familien, die ihren Alltag organisieren, und Anwohner, die seit Monaten mit den Folgen der Sperrung leben. Deswegen wird in Rekordtempo gebaut, damit die Brücke in zwei Jahren wieder voll befahrbar ist.“

Auch für die Menschen vor Ort ist die Baustelle eine tägliche Belastung. Lärm, Staub, Umwege und Einschränkungen gehören derzeit zum Alltag. Umso wichtiger ist es, dass die Arbeiten möglichst schnell vorankommen und gleichzeitig Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner genommen wird.

Guido Déus, betont:

„Die Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH ist ausgesprochen verlässlich und vertrauensvoll. Das nun gemeinsam erreicht werden konnte, mindestens zwei Drittel des Wohnungsbestand, der bislang in Gefahr stand, zu retten, ist ein starkes Ergebnis. An weiteren Optimierungen werden wir gemeinsam arbeiten. Das zudem inzwischen Einvernehmen besteht die großen weiteren Verkehrsprojekte, wie den zukünftigen Turbokreisel am Potsdamer Platz und den Tausendfüßler, in einem Guss zu denken, inhaltlich und zeitlich zu verzahnen und somit deutlich zu beschleunigen, ist ein Gewinn für die ganze Region. Ich bin dem Bund dankbar, dass er seiner Verantwortung im Zuge der Sperrung der Nordbrücke gerecht wird, und es zeigt sich mal wieder, wie viel man erreichen kann, wenn man gemeinsam zielorientiert und pragmatisch zusammenarbeitet.“
Unser gemeinsamer Dank gilt deshalb Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Für seinen Besuch vor Ort und für die klare Priorität, die er der Nordbrücke einräumt.