Erinnerung an Stauffenberg-Attentat

31.10.2019

Anlässlich der 75. Jährung des Stauffenberg-Attentats hat die Junge Union Hardtberg-Endenich einen Kranz an den Gedenkstein an der Julius-Leber-Straße im sogenannten Widerstands-Viertel gelegt. Gemeinsam mit den Amts- und Mandatsträgern der CDU Hardtberg und zahlreichen weiteren Gästen wurde an das Attentat erinnert, das die Schreckensherrschaft und das Morden der Nationalsozialisten in Deutschland und Europa beenden sollte.
Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen ist es umso wichtiger, sich an solche Ereignisse zu erinnern und gemeinsam zu verhindern, dass solche Zustände noch einmal Realität in Deutschland oder einem anderen europäischen Staat werden. Die Europawahl habe gezeigt, dass diese Gefahr heute nicht mehr unrealistisch sei.
Bei der Kranzniederlegung wiesen die Christdemokraten auf den Widerstandskämpfer Fritz Bauer hin, nach dem in unmittelbarer Nähe des Gedenksteins eine Straße benannt werden wird. Der 1903 in Stuttgart geborene Jurist war Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und versuchte bereits die Machtübernahme Hitlers zu verhindern. Nach zahlreichen Inhaftierungen und seiner Flucht nach Schweden engagierte er sich insbesondere in der Aufbereitung der Ereignisse und fungierte als Schlüsselfigur in den Frankfurter Auschwitz-Prozessen sowie bei der Festnahme Adolf Eichmanns.